MEDITATION

Übe Dich in Gelassenheit




Um uns rum ist alles sehr turbulent, gerade jetzt in Zeiten von Corona, aber auch generell neigen wir dazu, uns von der Hektik des Alltags verleiten zu lassen und lernen, Stress als Routine wahrzunehmen. Dabei ist negativer Stress genauso wenig gut, wie nur im Außen zu sein. Die ständige Erreichbarkeit, die durch diverse Apps und Social Media gegeben ist und dessen Notwendigkeit uns suggeriert wird, sorgt für zunehmend leidende Entspannung durch ständige Alarmbereitschaft - immer sind all unsere Antennen an.

Oft leiden auch Konzentration und Fokus darunter. 


Da kommt ganz galant die Meditation um die Ecke.


Sie ist nicht nur zentraler Bestandteil mehrere religiöser Praktiken, sondern fungiert wie ein Werkzeug, das Dir hilft, Dein Monkey Mind zu calmen. Ruhe in Deinen Geist zu bringen. Springen wir doch sehr oft von Gedanke zu Gedanke wie ein Affe von Liane zu Liane. Wir reden hier von massiv vielen Lianen, sind es täglich um die 60.000 Gedanken, die uns durch den Kopf gehen. 

ÜBERALL STIMULATION. ÜBERALL INFORMATION.


Unser Mind ist dadurch ständig busy und unterliegt dabei oft auch negativen Reizeinflüssen. Was wir beim Hin & Her Jumpen der Gedanken oft verpassen, ist der sogenannter PRESENT MOMENT, das Hier & Jetzt, den Moment des Seins. 


Wie geht nun meditieren? Muss ich dazu ein Meister sein? Nein.

Es gibt die unterschiedlichsten Techniken, im Stehen, im Sitzen, mit Musik oder guided, mit deiner Stimme geführt, oder ganz ohne alles, nur Du mit Dir. Was für Dich am Besten funktioniert, findest Du raus, wenn Du es ausprobierst. Es ist nachgewiesen, dass Meditation gesünder und glücklicher macht. Man spricht hier ebenso von der Steigerung der Leistungsfähigkeit. Natürlich basierend auf der Häufigkeit der Anwendung. Dabei ist - wie so häufig - aller Anfang oft schwer. Aber auch gilt - wie beim Erlernen aller neuer Techniken - es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Daher setz Dich nicht unter Druck. 



SEI GEDULDIG MIT DIR


Hier gilt es entspannt zu sein und nicht verkrampft den Einstieg zu finden. Hilfreich ist es, minimal zu starten, sprich mit kurzen Zeitfenstern zu beginnen und dann täglich oder wöchentlich die Anzahl der Minuten zu erhöhen. So kannst du zum Beispiel mit 3-5min täglich starten. Und wenn das gut funktioniert, du easy durch kommst, fokussiert auf den Moment, ohne Dich von Impulsen aus der Ruhe bringen zu lassen, dann bist Du bereit die Länge zu erhöhen. 


Beim Meditieren geht es viel mehr darum, am Ball zu bleiben als perfekt zu sein. Auch geht es fälschlicherweise nicht um die absolute (Gedanken)Stille, sondern vielmehr um das kurze Betrachten der kommenden Gedanken und diese dann ohne sie zu greifen, ziehen zu lassen: sie wie Wolken vorüber ziehen zu lassen.


Tipp: Nicht demotiviert sein, wenn es nicht gleich super geschmeidig funktioniert. Bleib dran, hier ist mit Beständigkeit und Langfristigkeit richtig was rauszuholen. Schließlich wird das Meditieren für seine Wirkung, ja gar für seine Heilkraft, seit Jahrtausenden zelebriert. Die positiven Resultate der Wirkkraft wurden später in der Neuzeit universitär belegt.


NERVENSYSTEM


Übe Dich in Gelassenheit, denn das ist, was beim Meditieren passiert. Der Vagusnerv, der zuständig für die Ruhe ist, wird aktiviert und mit dauerhafter Praxis sogar wie bei einem Muskel ähnlich trainiert. Der 10. von 12 Hirnnerven, zum Parasympathikus gehörend, ist zuständig für Ruhe und Gelassenheit und wird auch der Selbstheilungsnerv genannt.

Durch das Meditieren verschafft man der Reizverarbeitung des Nervensystems eine Pause und das ist es, was Dir Kraft schenkt.


Du kannst by the way auch aktiv meditieren, z.B. mit Yoga. Für alle, die ungerne lange still sitzen. Geh-Meditationen oder solche in denen Du Mantra wiederholst, gehören ebenso in den aktiv-meditativen Bereich.


EINMAL PROBIERT. DIREKT AUFGEGEBEN.


Du scheitert nicht am Meditieren, du meditierst nur auf eine Art, die nicht für Dich geeignet ist. Die tausend Jahre alte Mönchstechnik mag nicht für jeden Geist greifen, natürlich nicht, jeder Geist ist individuell und genau dafür gibt es die unterschiedlichsten Techniken.


SPECIALS


Wer nach etwas Besonderem sucht: Eva Kaczor hat Psychedelic Breath entwickelt, eine Methode in der geführte Atemübungen kombiniert sind mit psychedelischer Musik. Diese intensive Breathwork hilft, Dich in einen meditativen Zustand zu bringen, da es die Hirnwellen, Brainwaves, verändert. Der Shift passiert von Beta zu Alpha.

BASICS


Schließe die Augen, atme bewusst, nehme Gefühle wahr ohne in sie einzusteigen und schau Dir Deine Gedanken an, ohne zu greifen, lass sie vorbei ziehen. Die Visualisierung von Seifenblasen kann helfen: Wenn ein Gedanke kommt und Du ihn zu greifen neigst, packe ihn in eine Seifenblase und sieh hinterher, wie er davon zieht. Wenn Du diese Grundprinzipien der Meditation umsetzt, befindest du Dich auf der richtigen Fährte. Danach macht Übung den Meister. Schreib gerne in ein Journal wie lange du täglich sitzt, die zunehmenden Minutenzahl motiviert. Zudem wirkt die Stille, die Ruhe, das Centern, das Connecten von Body und Mind sehr inspirierend und somit absolut Wert, ausprobiert zu werden. 

Give it a try!

Deinem Geist zu Liebe.


#puffinbeauty